Kinder und Hunde


Funktioniert sehr gut. Ein erwachsener erzogener Hund mit Kind.

Kinder dürfen teilhaben ...

Wurfkiste für Parson Russell Welpen
... aber Hunde orientieren sich normalerweise immer an dem Familienoberhaupt. Deshalb ge-HÖREN sie den Eltern.

Der Kommentar

Kinder und Welpen

Kürzlich erhielten wir einen Anruf von einer Dame, die seit kurzem den Hund Ihrer Tochter übernommen hat. Der 13 Wochen alte Parson Russell hatte ständig das 4 jährige Enkelkind der Dame gezwickt.

Den Parson Russell Welpen hatte die junge Familie von einem Züchter aus Norddeutschland gekauft. Es war der erste Hund des Paares. Der Züchter hatte nicht einmal Fragen zur Familiensituation gestellt.

Die Großeltern haben den Kleinen zu sich genommen, sonst wäre der Welpe ins Tierheim gekommen.

Unsere Meinung: Wer noch Kleinkinder unter 6 Jahre im Haus hat, sollte noch keinen Welpen zu sich nehmen. Besser wäre es zu warten bis das kleinste Kind eingeschult wurde. Am Anfang benötigt der kleine Hund viel Aufmerksamkeit. Gerade in den ersten Wochen kann man so Vieles richtig machen!

Die Basis sollten bereits wir, die Züchter, legen. Anton Fichtlmeier nennt dies „Übereinkünfte“. Bindung, Folgschaft, Vertrauen, Gehorsam und vieles mehr kann spielerisch in den ersten Tagen des Hundelebens zementiert werden. Aber man muss den Welpen „lesen“ lernen. Das eigene Verhalten überprüfen und gegebenenfalls korrigieren. Man muss bereit sein zu führen und Neues zu erlernen. Unserer Meinung nach, hat Anton Fichtlmeier die beste, auch durch Laien umzusetzende, Methode.

Wer aber gleichzeitig noch ein Kleinkind zu versorgen hat, wird schnell Kind, Hund oder Beiden nicht gerecht.
Parson Russell Terier Welpe mit Kind
Erfordert viel Erfahrung: Kleinkind und Welpe gleichzeitig.

Noch etwas: Manche Eltern erliegen dem Betteln ihrer Kinder, einen Hund zu kaufen. Sie glauben den Kindern eine wichtige Erfahrung zu ermöglichen. Wir können aus eigener Erfahrung nur davon abraten. Das Leben der Kinder unterliegt einem schnellen Wandel. Schule, Schulwechsel, Pubertät, Freunde, beginnendes Interesse am anderen Geschlecht... Wenn sich Eltern einen Hund anschaffen, dann nur für sich. Man sollte den "Worst Case" einplanen: Die Eltern füttern den Hund, die Eltern erziehen den Welpen, sie gehen Gassi mehrmals täglich raus ... Die Kinder dürfen wenn sie wollen teilhaben. Bei Fragen könnt ihr gerne schreiben...