Fichtlmeier führt Stephanie


Anton zeigt seine nonverbalen Kommandos gerne auch am Beispiel Mensch wie hier mit Stephanie.

Was mit einem geht...

Wurfkiste für Parson Russell Welpen
... geht auch mit drei Parson Russells. Hier der "halbe" A-Wurf bei Anton Fichtlmeier.

Die Welpen fühlen sich wohl

Parson Russell Terrier Welpe in der Wurfkiste
Fichtmeier Trainer Martin Rösler mit seiner Antionesttevom Stoanahof Samerberg alias Socke

Erfahrungsbericht

Seminar bei Anton Fichtlmeier

Das Welpen-Seminar in der Nähe des Starnberger Sees fand am 26./27.7.2008 statt. Es war ein Geburtstagsgeschenk von mir an Stephanie. Fichtlmeiers Bücher und Videos mit den theoretischen Hinweisen kannten bereits. Allen Welpen-Besitzern hatten wir schon immer die DVDs von Fichtlmeier ans Herz gelegt.

Was uns besonders interessierte war:
Was können wir als Züchter tun, um dei Welpen optimal auf ihr künftiges Leben vorzubereiten?
Was raten wir unseren künftigen Welpenbesitzern, wenn es um die Erziehung geht?
Wie lese ich die Körpersprache des Hundes?
Woran erkenne ich Stresssituationen?

Neugierig machten wir uns auf den Weg nach Berg.

Der erste Tag war Theorie. Anton Fichlmeier zeigte an Hand von Videomaterial diverse Situationen wie Hunde miteinander kommunizieren. Viel Zeit verbrachte er damit zu erklären, was der Unterschied zwischen seiner und anderen Methoden ist.
Der zweite Tag war Praxistag und viel spannender. Gleich zu Beginn drohten zwei Rüden sich ineinander zu verbeissen. Fichtlmeier zeigte mit beiden Hunden kurz eine Übung für Folgschaft, "Hier" und "Bleib". Danach legte er beide Hunde wenige Meter von einander entfernt ab. Beide waren in ihrem, von Fichtlmeier klar definierten , "grünen Bereich". Beiden Hunden war absolut klar, dass eine Leinenlänge entfernt von ihrer "Bleib"-Stelle, der "rote Bereich" anfing. Und was rot bedeutet hatte ihnen Fichtlmeier vorher klar gemacht.
Mit einem besonders schwierigen, für Fichtlmeier fremden Hund zeigte der Hundesachverständige wie schnell Hunde lernen. Nach 20 Minuten traf Fichtmeier mit dem Bullterrier "Übereinkünfte" für Ruhe, Sitz, Bleib, Fuss und Halt. Mit dem Hunde hätte man gleich eine Begleithundeprüfung ablegen können.
Was hier vorgeführt wurde, war ganz offensichtlich nicht das Ergebnis langwieriger Konditionierung, sondern das Ergebnis von Vertrauen und klarer Kommunikation. Das wollten wir lernen! Das wollten wir auch an unsere Welpenbesitzer weitergeben. Was folgte waren weitere Seminare und viele Stunden auf Fichtlmeiers Hunde Platz.

Fichtlmeiers KommunikationHündisch lernt man nicht aus einem Buch. Es ist wie jede Sprache. Man muss es einfach tun. Immer und immer wieder.

Rechts im Bild, Fichtlmeier und einige nonverbale Sprachelemente. Ihr dürft raten was sie zu bedeuten haben.

Vor und nach dem Kurs hörten wir auch Kritik an Fichtlmeiers Methode.
Anton Fichtlmeier ist auf dem Platz schonungslos. "leicht Besaitete" verlassen schon einmal, seelisch verletzt, den Platz. Zumeist ist es aber das eigene Spiegelbild das einen erschreckt wenn es einem so schonungslos vor Augen gehalten wird. Wer auf Fichtlmeiers Platz geht sollte sein Ego zuhause lassen und offen sein für die geniale Methode die er dort erlernen kann.

Fichtlmeiertrainer Thomas LederDie Methode wenden wir bei unseren Welpen an. Sobald sie sehen und hören, nach ca. 14 Tagen, beginnen wir die Welpen nach dieser Methode zu prägen.

Natürlich motivieren wir auch die künftigen Welpenbesitzer nach dieser Methode vorzugehen.
Inzwischen haben drei Fichtlmeier Trainer, bzw Anwärter einen Welpen vom Stoanahof. Sie sind begeistert und wir auch.


Bild links: Thomas Lederer, Fichtlmeier Trainer in Ingolstadt mit seiner Mona 10 Wochen (Blanka vom Stoanahof Samerberg)